GRAPPA & DISTILLATI

Die Grappa-Wurzeln lassen sich bis ins 5. Jahrhundert zurückverfolgen, doch ob es letztendlich Burgunder im Friaul oder Araber auf Sizilien waren, die man als die wahren „Erfinder“ ansehen soll, wird wohl nie ganz geklärt werden. Sicher ist aber, dass bereits im 15. Jahrhundert damit ein reger Handel über die Grenzen stattfand. Den Bauern wurde erlaubt, für den Eigenbedarf zu brennen. Daraus entstand die Verfeinerung der Produktion, die bis heute weiterentwickelt wurde – und für eine verblüffende Wandlung vom Bauernschnaps zum Edeldestillat sorgte. Heute darf der bei der Weinerzeugung anfallende Trester nicht anderweitig verwendet werden, sondern muss von den Winzern an eine der rund 120 Destillerien geliefert werden, die den von ihnen erzeugten Alkohol nach einer vorgeschriebenen staatlichen Kontrollanalyse an die rund 4.000 regionalen Abfüller abgeben.
Grappa ist ein so genannter Tresterbrand und wird aus den festen Rückständen bei der Weinherstellung – Kerne, Schalen, Kämme usw. – hergestellt, und zwar durch direkte Destillation ohne Zugabe von Traubenmost oder Wein. Je frischer das Ausgangsmaterial, umso mehr bleiben die primären Fruchtaromen im fertigen Brand erhalten. Renommierte Erzeuger legen daher Wert darauf, nur immer so viel Trester anliefern zu lassen, dass möglichst rasch nach dem Abpressen der Trauben gebrannt werden kann. Mehrheitlich wird allerdings das gekühlte, getrocknete Material über längere Zeit gelagert, bis es weiterverarbeitet werden kann.

 

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